Was kostet ein Nagelstudio 2026? Preise für Gelnägel, Maniküre und Pediküre

Ein Nagelstudio berechnet 2026 für klassische Maniküre 20–45 Euro, für Gelnägel 35–90 Euro und für Shellac 30–65 Euro. Pediküre kostet 30–60 Euro, medizinische Fußpflege 40–80 Euro.

Ob schlichte Maniküre oder aufwändige Nail-Art: Nagelstudios decken ein breites Spektrum ab, und die Preise variieren stark je nach Stadt, Studio-Niveau und Leistungsumfang. Dieser Ratgeber zeigt typische Kosten 2026 und erklärt, woraus sich die Preisunterschiede ergeben.

Was kostet klassische Maniküre?

Klassische Maniküre umfasst Feilen, Nagelhaut entfernen, Puffern und ggf. Lackieren. Der Preis liegt 2026 bei 20–45 Euro, im Schnitt rund 30 Euro. Günstiger sind Angebote in einfachen Asia-Nagelstudios (15–25 Euro), teurer sind Premiumstudios mit individueller Beratung und hochwertigen Produkten (40–60 Euro).

Was kosten Gelnägel 2026?

Gelnägel sind die langlebigste Variante (3–4 Wochen) und entsprechend teurer in der Herstellung:

Leistung Preis (Ø)
Erstmodellage Gelnägel (10 Finger) 45–90 €
Auffüllung (3–4 Wochen) 30–60 €
Entfernung Gel ohne Neumodellage 15–30 €
Nail Art (einfach, pro Finger) 3–8 €
Glitzer / French / Ombre (Aufpreis) 5–15 €

Was kostet Shellac?

Shellac ist ein UV-gehärteter Gel-Lack auf dem Naturnagel – langlebiger als normaler Lack (2–3 Wochen), aber keine Verlängerung. Kosten: 30–55 Euro für die Erstapplikation, 25–45 Euro für die Erneuerung. Entfernung mit Acetoneinwicklungen kostet pauschal 10–20 Euro.

Was kostet Pediküre?

Klassische Pediküre (Hornhautentfernung, Feilen, Nagelhaut, Lack) kostet 30–60 Euro. Medizinische Fußpflege beim Podologen – relevant bei Diabetes, Durchblutungsstörungen oder eingewachsenen Nägeln – kostet 40–80 Euro und kann bei bestimmten Diagnosen als Kassenleistung abgerechnet werden (ärztliche Verordnung vorausgesetzt).

Worauf sollte man beim Nagelstudio achten?

Hygiene ist das entscheidende Kriterium: Instrumente sollten sterilisiert (Autoklav) oder als Einwegmaterial eingesetzt werden. Seriöse Studios arbeiten mit Desinfektionsmitteln, die das RKI-Anforderungsprofil erfüllen. Bei Unsicherheit: ruhig nachfragen. Außerdem wichtig: verwendete Produkte sollten EU-zugelassen sein – Billigprodukte aus dem Graumarkt enthalten teils verbotene Weichmacher.

Fazit: Preis und Hygiene gleichwertig bewerten

Das günstigste Studio ist selten die beste Wahl – besonders wenn regelmäßige Besuche geplant sind. Ein Studio, das 5–10 Euro mehr pro Termin verlangt, aber auf saubere Instrumentenpflege und gute Produktqualität setzt, ist langfristig die wirtschaftlichere Entscheidung für die Nagelgesundheit.

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